Vuelta

Pudding warf T-Mobile aus dem Rennen

Von Matthias Seng

12.09.2004  |  Jetzt scheint klar, was fast das gesamte T-Mobile-Team vor der fünften Etappe der Vuelta so schwer in Mitleidenschaft gezogen hat. Nach Angaben des Teamarztes Andreas Blum setzte eine Lebensmittelvergiftung den Fahrern so arg zu, dass nicht weniger als vier aufgeben mussten und Alexander Winokurow, ein Mitfavorit auf den Gesamtsieg, seitdem auf jeder Etappe froh sein muss, irgendwie ins Ziel zu kommen.

Wahrscheinlich steckten die Krankheitserreger im als Dessert gereichten Reispudding. Beweis: Das im gleichen Hotel einquartierte spanische Liberty Seguros-Team hatte auf die Nachspeise verzichtet und beklagte keine Ausfälle, übrigens ebenso wie die Pfleger und Mechaniker von T-Mobile, die ebenfalls auf den Pudding verzichteten.

Der T-Mobile-Fahrer Cadel Evans hatte in seinem Online-Tagebuch noch vermutet, dass ein verdorbener Fischsalat die Ursache für das Malheur gewesen wäre.

Das Hotel Palafox, in dem die Teams untergebracht waren, will der Ursache genau auf den Grund gehen und hat eine Probe des Reispuddings zur Analyse in ein lebensmitteltechnisches Labor geschickt.

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