Verdacht auf EPO-Doping

Casagrande von Vuelta ausgeschlossen

Von Matthias Seng

02.09.2004  |  Die erstmals in Zusammenarbeit mit der Welt-Antidopingagentur WADA verschärft durchgeführten Kontrollen bei der Vuelta zeigen schon vor dem Start der Rundfahrt erste Erfolge.

Bei einem Bluttest war Francesco Casagrande mit erhöhten Hämatokrit- und Hämoglobinwerten aufgefallen und in den begründeten Verdacht geraten, mit Epo gedopt zu haben. Er wurde von der Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt ausgeschlossen. Aufgrund einer Regelung des Weltradsportverbandes UCI wurde der Lampre-Fahrer für 15 Tage gesperrt - "zu seiner eigenen Sicherheit", wie der entsprechende Passus lautet.

Casagrande war schon im Jahr 1999 in puncto Doping aufgefallen. Damals war er aufgrund erhöhter Testosteronwerte für neun Monate gesperrt worden.

Mit derselben Begründung wie im Fall Casagrande wurde dem Spanier Carlos Golbano (Team Costa de Alemeria Paternina) die Startzulassung verweigert. Auch bei ihm waren erhöhte Hämatokrit- und Hämoglobinwerten gemessen worden. Nach Freispruch vom Dopingvorwurf.

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