Lefevere legt Alaphilippe Angebot vor

Vegni: “60 Prozent“, dass der Gavia gefahren werden kann

22.05.2019  |  (rsn) - Patrick Lefevere hat Julian Alaphilippe ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt. Das bestätigte der belgische Teamchef des Teams Deceuninck - Quick-Step gegenüber cyclingnews.com. "Ich habe seinem Agent bei der Kalifornien-Rundfahrt ein Angebot geschickt und hoffe, in den kommenden Tagen Neuigkeiten zu haben", so Lefevere. "Ich weiß nicht, ob er bleibt, aber natürlich hoffe ich es. Es geht nur ums Geld." Alaphilippe hat, genau wie Elia Viviani und Enric Mas einen auslaufenden Vertrag bei Lefevere und in der Gerüchteküche brodelt ein Süppchen: Er sei in Kontakt mit Total Direct Energie, dem französischen Team, das durch den Einstieg von Total als Hauptsponsor 2020 über ein deutlich erhöhtes Budget verfügen soll. Zur Saison 2019 war bereits Niki Terpstra von Quick-Step dorthin gewechselt.

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Eine Schneedecke von rund vier Metern liegt auf dem Gavia-Pass, und noch ist auch die Passstraße nicht ganz vom Schnee befreit. Doch Giro-Direktor Mauro Vegni ist zuversichtlich, dass sein Rennen am kommenden Dienstag auf der Königsetappe über den 2.614 Meter hohen Pass führen kann. "Stand heute, liegt die Chance bei 60 Prozent", so Vegni in einem Statement am Dienstag. Abhängig ist das vom Wetter in den kommenden Tagen - sowohl was etwaige neue Schneefälle, als auch die Lawinengefahr betrifft. Die Hilfskräfte vor Ort geben derzeit zumindest ihr Bestes, um die Straße vollständig vom Schnee zu befreien. Im Jahr 2013 musste eine Etappe über den Gavia abgesagt werden. Ein Jahr später musste man bei derselben Streckenführung erneut bis zum Schluss zittern, schickte das Peloton aber letztlich trotz Schneefalls über Gavia und Stelvio. An jenem Tag sicherte sich Nairo Quintana mit einer Abfahrt in der Stelvio-Abfahrt das Rosa Trikot und den Giro-Sieg.

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