Auch Sturz kann Sunweb-Profi nicht ausbremsen

Kämnas Formkurve zeigte bei der D-Tour deutlich nach oben

Von Joachim Logisch

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Lennard Kämna (Sunweb) | Foto: Cor Vos

28.08.2018  |  (rsn) - Die jungen deutschen Profis begeisterten die vielen Zuschauer der neuen Deutschland Tour. Neben Nils Politt (Katusha-Alpecin), der die letzte Etappe gewann und in der Gesamtwertung auf Platz zwei fuhr, sowie der in Trier erfolgreiche Maximilian Schachmann (Gesamtdritter/Quick-Step Floors) und Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), die alle erst 24 Jahre alt sind, glänzte auch "Nesthäkchen" Lennard Kämna (21/Sunweb)!

Im Finale des Abschluss-Tages zerlegte der WM-Zweite im Zeitfahren der U23 am Herdweg für seinen Team-Kapitän Tom Dumoulin das Feld. Und das, nachdem er im Sommer zwei Monate wegen Krankheit komplett aufs Radfahren verzichten musste.

Nicht mal der Sturz kurz vor dem Ziel am Tag zuvor bremste ihn dabei aus. "Ich habe den Sturz schon gemerkt. Die Schulter tut ein bisschen weh. Ich habe Prellungen auch am Fuß. Aber im Finale mit dem Adrenalin und den tollen Zuschauern kann man da mal drüberfahren", beschrieb er gegenüber radsport-news.com die Aktion, die die Favoritengruppe teilte. Kämna: "Ich hatte auch gute Beine und bin fast ein Roll Out drübergefahren. Ich denke, das hat auch vielen anderen weh getan."

Bei der Deutschland Tour hat er wieder einen Schritt nach vorne geschafft. Kämna: "Ich fühle mich gut und noch mal besser als bei der Dänemark-Rundfahrt. Ich bin formmäßig auf dem richtigen Weg."

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