Teamkollege Quintana zum Tour-Auftakt im Pech

Soler: “Das ist natürlich extrem ärgerlich“

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Marc Soler (Movistar) | Foto: Cor Vos

08.07.2018  |  (rsn) - Sein Tour-Debüt hätte sich Marc Soler (Movistar) auch anders vorgestellt. Mit 2:24 Minuten Rückstand kam der Helfer von Nairo Quintana ins Ziel der 1. Etappe in Fontenay. Der 24-jährige Spanier war beim ersten von zahlreichen Stürzen im Finale aufgehalten worden und musste zudem registrieren, dass sein nomineller Kapitän 3,4 Kilometer vor dem Ziel mit einem Defekt aufgehalten wurde und seinerseits 1:15 Minuten einbüßte.

"Das ist natürlich extrem ärgerlich. Du bereitest dich mit allem Drum und Dran auf die Tour vor, und dann passiert sowas gleich am ersten Tag“, kommentierte Soler in Fontenay gegenüber radsport-news.com das Resultat seiner Mannschaft, die zumindest die beiden anderen Klassementhoffnungen Alejandro Valverde und Mikel Landa ohne Schaden zeitgleich mit Etappengewinner Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) durch den Tag gebracht hatte.

Dagegen war Quintana auf sich allein gestellt, als er im hektischen Finale nach deinem doppelten Reifenschaden das Rad wechseln musste. "Es war alles ziemlich unübersichtlich. Zum Glück haben wir nicht noch mehr Zeit verloren. Das Finale war wirklich ziemlich kompliziert. Und wenig später sind ja auch ein paar Helfer bei Nairo gewesen“, sagte Soler, der vor allem auf den Bergetappen der zweiten Rennhälfte als Helfer gefordert sein wird.

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