Nach schlimmem Sturz im Frühjahr

Geßner muss nochmals an der Hand operiert werden

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Geßner muss nochmals an der Hand operiert werden"
Konrad Geßner (Leopard) | Foto: privat

02.07.2018  |  (rsn) - Als Fünfter im Straßenrennen der Deutschen Meisterschaften von  Einhausen war Alexander Krieger (Leopard) bester deutscher Kontinental-Fahrer. Zugleich verbuchte der Stuttgarter seine bereits seine 27.Top-Ten-Platzierung der Saison.

Während es bei Krieger abgesehen vom noch fehlenden Sieg derzeit also rund läuft, kommt sein Teamkollege Konrad Geßner nicht so recht im Tritt. Nach einem dritten Etappenplatz bei der Tour of Antalya (2.2) Ende Februar stürzte der 23-Jährige einen Monat später bei der Tour de Normandie (2.2) und brach sich beide Handgelenke.

Nach einer fast dreimonatigen Auszeit gab Geßner bei Rund um Köln sein Comeback und fuhr am Sonntag in Einhausen erstmals seit seiner Verletzungspause ein UCI-Rennen zu Ende. Doch nach Rang 47 steht eine abermalige Pause an. "Es wird langsam wieder besser, allerdings habe ich vor zwei Wochen die Diagnose bekommen, dass eine Fraktur am linken Handgelenk noch nicht zusammengewachsen ist", erklärte Geßner gestern radsport-news.com.

Deshalb wird der Leopard-Sprinter in der kommenden Woche nochmals operiert und muss danach noch bis zu zwei Wochen aussetzen. "Dann ist es hoffentlich endlich vorbei"; so Geßner, der in den Rennen noch eine Prothese tragen muss. "Das ist zwar unangenehm, aber irgendwann tun die Beine mehr weh als die Hand", fügte er an. .

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