Doppelstart in Luxemburg und Frankreich

Kofler: “Wir sind kein Team, das im Mai schon strahlt“

Von Peter Maurer

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Beim Grand Prix Vorarlberg jubelten Thomas Kofler und Gian Friesecke über den Sieg. | Foto: Reinhard Eisenbauer

24.05.2018  |  (rsn) – Mit einem Doppeleinsatz endet der Mai für das Team Vorarlberg-Santic. Das österreichische Drittdivisionär startet bei der Skoda Tour of Luxemburg (UCI 2.HC) und bei den gleichzeitig stattfindenden Boucles de la Mayenne (UCI 2.1) in Frankreich.

"Die Wildcard in Luxemburg stellt uns vor keine Probleme. Wir haben die ganze Saison schon geplant, dass wir öfters mit zwei Mannschaften gleichzeitig unterwegs sind. Wir sind von der Teamstruktur gut aufgestellt und können dies gut bewältigen", erklärte Team-Manager Thomas Kofler gegenüber radsport-news.at.

Die zuletzt angeschlagenen Fahrer wie Gian Friesecke, der in Nordfrankreich stürzte, sind in Luxemburg wieder am Start: "Wir werden mit der Bestbesetzung teilnehmen. Mit Friesecke, Jannik Steimle, Patrick Schelling und Roland Thalmann rechnen wir uns viel aus. Ein eventuelles Topergebnis ist da möglich und das wären tolle UCI-Punkte für uns", so Kofler.

Im Nordwesten Frankreichs setzt das Team besonders auf Lukas Ruegg. "Die letzten Wochen waren richtig gut. Wir haben mit den jungen Fahrern viele gute Ergebnisse abgeliefert. Unsere Schweizer waren zuletzt mit dem Nachwuchsnationalteam unterwegs und haben sich super präsentiert", berichtete Kofler. Matteo Badikatti wurde zuletzt Gesamtsiebter bei der Tour de l’Ain in Frankreich.

Die Vorarlberger wollen ihre jungen Talente aber nicht überfordern: "Jeder Renneinsatz außerhalb unseres Teams ist mit den Trainern abgesprochen. Patrick Schelling zum Beispiel hat jetzt mehrere Wochen pausiert und dies für ein Höhentrainingslager genützt", sagte Kofler.

Die Vorbereitungen der Vorarlberger Equipe im Hinblick auf die Österreich-Rundfahrt laufen gut. "Wir sind kein Team, dass im Mai schon strahlt und dort seine Top-Leistungen raushaut", so Kofler. Im Juli startet die Ö-Tour vor der Haustüre des Rennstalls. Die 1. Etappe führt rund um Feldkirch. Schon beim zweiten Bundesligarennen in Nenzing, wo bereits eine Teilstrecke gefahren wurde, säumten viele radbegeisterte Fans die Straßen: "Die Vorfreude in Feldkirch ist riesig. Wir freuen uns schon sehr auf die Auftaktetappe", fügte Kofler an.

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