Kalifornien: Gaviria und Ewan schneller

Rekordhalter Sagan muss sich in Long Beach mit Rang drei begnügen

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Das Podium der 1. Etappe der Kalifornien-Rundfahrt, v.l.: Caleb Ewan (Mitchelton-Scott), Fernando Gaviria (Quick-Step Floors), Peter Sagan (Bora-hansgrohe) | Foto: Cor Vos

14.05.2018  |  (rsn) - Mit seinen bisher 16 Etappensiegen ist Peter Sagan (Bora- hansgrohe) der unangefochtene König der Kalifornien-Rundfahrt. Zum Auftakt der 13. Auflage reichte es für den Paris-Roubaix-Gewinner im ersten Rennen nach der Frühjahrspause auf dem Rundkurs von Long Beach zwar nur zu Rang drei. Doch mit seiner Vorstellung war Sagan durchaus zufrieden.

"Ich fühlte mich heute gut in Form und ich freue mich auf die nächsten Etappen“, sagte der Slowake, der im Hochgeschwindigkeitsfinale nicht perfekt positioniert war und sich schließlich Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) geschlagen geben musste. "Ich lag etwas hinten, als der Sprint begann, und konnte nicht mehr an Ewan und Gaviria vorbeiziehen. Sie waren heute schneller“, erkannte Sagan die Überlegenheit seiner Konkurrenten an.

In Anbetracht der erstklassig besetzten Sprinterriege bei dieser Tour of California und der vierwöchigen Wettkampfpause lobte Sportdirektor Patxi Vila den Auftritt seines Kapitäns. "Wir wussten, dass es heute nicht leicht sein würde. Einige der weltbesten Sprinter mit ihren starken Teams sind heute angetreten. Wenn man dies in Betracht zieht, ist der dritte Platz von Peter ein guter Start zur Kalifornien-Rundfahrt. Er kam nach einer langen und harten Classics-Saison nach Kalifornien“, sagte der Spanier.

Auf der heutigen 2. Etappe, die mit einer Bergankunft an der Gibraltar Road endet, setzt der Spanier auf den Polen Rafal Majka. "Rafal fühlt sich gut in Form“, sagte Villa über den Gesamtzweiten des Vorjahres, der auch diesmal wieder ein Top-Kandidat auf den Rundfahrtsieg ist.

Dazu will auch Sagan, der selber im Jahr 2015 die Kalifornien-Gesamtwertung für sich entscheiden konnte, seinen Teil beitragen. "Wir werden alles tun, um Rafal Majka auf dieser Etappe zu unterstützen“ sagte der 28-Jährige über das 158 Kilometer lange Teilstück, das mit seinem zwölf Kilometer langen und im Schnitt acht Prozent steilen Schlussanstiegs bereits vorentscheidenden Charakter aufweist. "Dann nehmen wir es, wie es kommt“, so Sagan mit Blick auf die restlichen fünf Etappen, von denen noch zwei (5 & 7) im Sprint entschieden werden dürften. Zumindest da bieten sich dem dreimaligen Weltmeister weitere Chancen, um seine Kalifornien-Bilanz weiter aufzubessern.

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