Bora-hansgrohe-Chef zum Tod von Michael Goolaerts

Denk: “Die Gefahr gehört zum Geschäft“

Foto zu dem Text "Denk: “Die Gefahr gehört zum Geschäft“"
Ralph Denk bei der Teampräsentation von Bora-hansgrohe | Foto: Cor Vos

10.04.2018  |  Raubling (dpa) - Ralph Denk, Chef des deutschen World-Tour-Rennstalls Bora-hansgrohe, schätzt die Gefahren im Radsport nicht höher ein als "beim Skifahren oder im Motorsport."

Zum tragischen Tod des Belgiers Michael Goolaerts am Sonntag bei Paris-Roubaix sagte Denk in einem Interview des Münchner Merkur: "Es kann immer was passieren. Und wenn es unglücklich hergeht, dann passieren eben auch ganz schwere Unfälle. Das kann man auch mit Sicherheitsvorkehrungen nicht kompensieren. Die Gefahr fährt mit. Das muss man als Rennfahrer auch immer mit einkalkulieren."

Die Fahrer hätten sich mit dem Risiko arrangiert, "auch weil die Gefahr zum Geschäft gehört". Im Rennen, dass Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) gewann, hatte Denk nichts von dem tragischen Unfall, der sich nach 148 Kilometern ereignete, mitbekommen.

Der 23 Jahre alte Goolaerts hatte einen Herzstillstand erlitten und war am Sonntagabend im Krankenhaus von Lille gestorben. Die französische Justiz hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet.

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