Rotes Trikot um neun Sekunden verpasst

Froomes Sky-Train kommt kurz vor Schluss ins Stottern

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Das Team Sky im Mannschaftszeitfahren der Vuelta | Foto: Cor Vos

20.08.2017  |  (rsn) - Neun Sekunden fehlten, sonst hätte Chris Froome (Sky) sein Gelbes Trikot, das er bei der Tour de France zum vierten Mal gewann, praktisch nahtlos gegen das Rote Trikot des Gesamtführenden bei der Vuelta eingetauscht. Am Ende belegte das Team Sky in dem anspruchsvollen, 13,7 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren Rang vier.

Die als zweitletzte Mannschaft ins Rennen gegangene Sky-Formation harmonierte bis auf den Schlusskilometer prächtig und war drauf und dran, BMC noch vom Thron zu stoßen. "Als Sky kam, wurden wir schon noch etwas nervös und fürchteten am Ende, doch noch den Sieg zu verlieren", gestand der Australier Rohan Dennis, der BMC ins Ziel führte und so am Sonntag im Roten Trikot auf die 2. Etappe gehen wird.

Dass Sky nicht ganz oben auf dem Podium stand, lag letztlich auch daran, dass die Formation auf dem Schlusskilometer auseinanderfiel. Da die Zeit erst nach dem fünften Fahrer genommen wurde, mussten Froome und Co etwas an Tempo herausnehmen, um auf den fünften Mann zu warten.

Ob man dadurch letztlich gleich die benötigten neun Sekunden verlor? Schwer zu sagen. Für Froome aber auch nicht entscheidend. "Die Jungs waren großartig. Das gibt mir viel Vertrauen für die nächsten drei Wochen", so der Brite, der in diesem Jahr zum ersten Mal in seiner Karriere die Spanien-Rundfahrt gewinnen will. Die Form dazu scheint nach der Tour noch da zu sein. "Froome hat mir gesagt, dass er sich sehr stark fühlte", verriet Sportdirektor Nicolas Portal.

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