Ambitionierte Radsportler zur Teilnahme an einer Studie gesucht

Bikefitting: Wieviel schneller macht es?

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03.03.2018  |  Wieviel schneller macht ein professionelles Bikefitting? Das fragt sich das Leistungs- und Diagnostik-Zentrum "waytowin" in Taufkirchen in Oberbayern. Und dabei geht es nicht um die Aerodynamik, sondern um die Effizienz der Tretbewegung.

Zur Teilnahme an der Studie der Technischen Universität München "Der Einfluss der Biomechanik beim Radfahren auf die Effizienz und Ökonomie bei definierter Leistung" sucht "waytowin" ab sofort ambitionierte Radsportler.

An drei Testtagen wird ermittelt, in welchem Maß sich die Effizienz und Ökonomie beim Radfahren durch ein Bikefitting verändert. Die Teilnehmer bringen ein Rad ihrer Wahl mit, lassen sich "fitten", und fahren zwei verschiedene Leistungstests – selbstverständlich alles kostenlos.

Die Probanden durchlaufen eine Spiro-Ergometrie, ein Bikefitting und zwei "Constant-Load"-Tests (CLT). Vor Beginn der Messungen werden die Probanden einer Gruppe zugeteilt. Die Reihenfolge der CLTs mit ursprünglicher beziehungsweise angepasster Position wird randomisiert.

Das Bikefitting erfolgt für jeden Probanden unmittelbar vor dem CLT mit angepasster Position. Erfolgt der CLT mit ursprünglicher Position erst am dritten Messtag, wird die bereits angepasste Position wieder auf die ursprüngliche Position zurückgeschraubt.

Hintergrund
Zu den häufigsten Problemen beim Radfahren zählen körperliche Beschwerden wie Knie- oder Rückenschmerzen und Taubheitsgefühle. Diese treten häufig aufgrund einer ungeeigneten Sitzposition auf und können langfristig sogar zu Verletzungen führen. Um diese Beschwerden zu eliminieren und den Sitzkomfort auf dem Rad zu erhöhen, können zahlreiche geometrische Faktoren, wie beispielsweise die Sitzhöhe oder Sitzlänge, angepasst werden.

Für ambitionierte Wettkampf- und Profi-Sportler ist der Faktor einer optimalen Kraftübertragung von größter Bedeutung. Durch eine schlecht angepasste Sitzposition treten nicht nur physische Beschwerden, sondern auch beachtliche Verluste in der Kraftübertragung der Muskulatur auf das Pedal und somit in der resultierenden Antriebsleistung auf.

Das Antriebs- und Bewegungs-System, bestehend aus Tretkurbel und Muskulatur, gilt es in einer sogenannten Sitzpositions-Analyse zu optimieren. Das wesentliche Ziel besteht in der Effizienz-Steigerung der Antriebsleistung.

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Rothaus RiderMan (GER, 21.09.)